Wichtigkeit für gesunde Zähne

Gründe für eine kompetente, periodische, tierärztliche Zahnkontrolle

  • Ein ausbalanciertes Gebiss hilft dem Pferd physisch und psychisch im Gleichgewicht zu sein.

  • Ein gesundes und physiologisches Gebiss ermöglicht dem Pferd, wie in der Wildnis, 16-18 Stunden zu fressen. So wird die Gesundheit optimiert, die Kolikanfälligkeit minimiert und die Zufriedenheit maximiert.

  • Eine periodisch, vom spezialisierten Tierarzt durchgeführte Zahn- und Gebisskontrolle kann Fehlentwicklungen, Fehlstellungen und nicht physiologische Abnutzung früh erkennen.

  • Eine kompetente Behandlung verhilft dem Pferd auch im Alter zu einem funktionsfähigen Gebiss.

  • Ein Pferd mit einem optimalen Gebiss ist leistungsfreudiger, gesünder und das Reiten wird für Pferd und Reiter zum Erlebnis.

"Ohne gesunde Zähne kein gesundes Pferd."

Die häufigsten Zahnprobleme

  • Scharfe Dentinspitzen an den Backenzähnen, welche die Backenschleimhaut und Zunge verletzen

  • Verweilende Milchzähne (sog. Kappen), die zu unregelmässiger Zahnabnutzung führen können

  • Wolfszähne, die beim Zusammentreffen mit der Trense Schmerzen bereiten

  • Haken und Rampen an den oberen und unteren Backenzähnen, welche die Kieferbewegung einschränken und zu Periodontalerkrankungen führen können

  • Lange und scharfe Hengstzähne, die beim Auf- oder Abzäumen stören oder schmerzen

  • Ausgefallene oder gebrochene Zähne

  • Abnormale oder unebene Kauflächen

  • Excessiv ausgeriebene Zähne

  • Gestörte Zahnanordnung oder Missbildung

  • Periodontalkrankheiten

"Gesunde Zähne stellen eine optimale Futterverwertung sicher."

Wie erkennen Sie Zahnprobleme?

 

Pferde, Ponies vorallem jedoch Esel ertragen Schmerzen sehr lange und tapfer. Wenn sie Unbehagen oder Symptome zeigen, ist das Zahnproblem meistens schon stark fortgeschritten. Oft sind in solchen Fällen aufwändige Behandlungen angezeigt.

 

Eine periodische und frühe Zahn- und Kiefer-Kontrolle durch den Spezialisten ist somit die einzige Möglichkeit entstehende Probleme frühzeitig zu entdecken und wenn nötig zu behandeln.

Spezifische Probleme:

  • Futter, das während dem Fressen aus dem Mund fällt

  • Schwierigkeiten beim Kauen oder übermässiges Speicheln

  • Verschlechterung des Allgemeinzustandes und verminderte Leistungsbereitschaft

  • Abmagern, unverdaute oder lange Futterteile im Kot

  • Schlechte Futterverwertung und Kolik, vor allem bei älteren Pferden

Unspezifische Probleme:

  • Kopfschräghaltung oder Kopfwerfen

  • Kauen am Gebiss, Zungenrollen, sich wehren beim Zäumen

  • Verspanntheit, Steigen, verminderte Wendigkeit und Rittigkeit

  • Nasen- oder Mundausfluss

  • Schwellung an Schädel, Kiefer oder Mundschleimhaut

 

Bei einer Verhaltensänderung des Pferdes sollte stets an Veränderungen im Kiefer- und Zahnbereich gedacht werden.

"Kompetente Zahnbehandlung optimiert die Vitalität."

Kontroll/-Behandlungsplan


Empfehlungen gemäss:

  • Anatomie und Propädeutik des Pferdes; H. Wissdorf, B. Huskamp et. al., Kap. 3.8: Zähne, S. 177, Empfohlene Zeiträume zur Zahnkontrolle.

 

  • American Association of Equine Practitioners, Jahresversammlung 2007, Fort Collins, Colorado, USA, Kontroll/-Behandlungsplan

"Die Behandlung am sedierten Pferd,

ohne Schmerzmitteleinsatz, ergibt das beste Resultat."

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Dr. med. vet. Wyss 

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